vierter Tag

Auch dieser Tag war eigentlich gedacht, alleine zu verbringen. Doch es kommt immer anders als man denkt. Zuerst einmal verschlief ich, da ich aus Versehen den Wecker meines Handys mit Schweizer-Zeit gestellt hatte und nicht jenes, das ich umgeschaltet hatte. Und zweitens fand der Hostelbesitzer, dass ich doch mit Scott, einem Briten, mitgehen koennte, da auch ich noch nicht den Namdaemun Market und den Namsan Tower besucht hatte.

So besuchten Scott, der auf dem Weg ist, ein Officer in der UK-Army zu werden, also den Namdaemun Market, der riesig ist. Dort kann man sich sehr gut verlaufen. Alles was man sucht oder auch nicht sucht, findet man dort. In unterirdischen Labyrinths voller Marktstaende und openair. Ein interessanter Ort zum Shoppen. Doch uns zog es weiter, weshalb wir uns auf die Suche nach dem Namsan Tower machten. Im Namsan Park angekommen beschlossen wir aber aufgrund der enormen Hitze aufs Hochlaufen zu verzichten und nahmen deshalb die etwas weiter entfernte Gondelbahn, die uns hochfuhr. Dort kauften wir uns fuer 8 CHF ein Ticket fuer den Tower, wo wir auf 356 Meter, wenn ich mich nicht irre, Ausblick auf Seoul hatten.

Eine riesige Stadt, getrennt einzig durch den durchquerenden breiten, von den Seoulern geliebten Han-River. Interessant fand ich, dass es rund um den Namsan Tower sehr gruen war (also der Park) und sich von da aus hauptsaechlich tiefgeschossige Gebaeude erstreckten. Erst in der Naehe des Han Rivers und auf der anderen Seite waren massenhaft Hochhaeuser zu sehen. Auch hier natuerlich mit Smog versehen.

Nach bei dieser Hitze anstrengenden Ausflug, fuhren wir mit der Subway zurueck zum Hostel. Spaeter abends ging ich noch die Gegend um die Hongik Universitaet erkunden, wo es auch wieder sehr viele Cafes hatte und kleine Geschaefte, die zum Bummeln einluden. Enorm viele Studenten (eigentlich nur junge Leute) waren unterwegs und scheinen so ihre Freizeit zu verbringen. Den Rest des Abends verbrachte ich dann im Hostel.