Gestern war ich wieder alleine unterwegs. Im Unterschied zu meinen sonstigen Reisen habe ich meine Amerika-Reise nicht wirklich geplant. Das heisst, ich wache morgens auf und ueberlege mir dann, was ich an diesem Tag machen koennte. Peach empfahl mir einen National Geography Artikel ueber die High Line im Distrikt Chelsea im Westen von Manhatten. Die High Line ist eine fruehere Eisenbahnlinie, die schon vor vielen Jahren stillgelegt wurde und sich wie eine Bruecke durch den Stadtteil von Manhatten schlaengelt. Um die Jahrtausendwende sollte diese Eisenbahnlinie abgerissen werden, da der Stadtteil nicht mehr so attraktiv war und man ihn erneuern wollte. Verschiedene Leute setzten sich aber dafuer ein, dass die High Line bestehen bleibt und schliesslich gewann das Projekt, einen Garten verbunden mit einem Spazierweg zu bauen. Dieser Weg beginnt derzeit auf der 14 Street und geht bis zur 20th Street. Der zweite Teil bis zur 30th Street wird derzeit fertig gestellt. Es gibt verschiedene Teile und jeder ist mit anderen Pflanzen oder Blumen bestueckt. Er ist wirklich sehr schoen gestaltet und man erhaelt eine gute Aussicht ueber Chelsea. Die High Line ist seither eine sehr beliebte Touristenattraktion und hat dazu gefuehrt, dass dieser Stadtteil wieder an Wichtigkeit gewann.
Ich habe die High Line von Norden nach Sueden abgelaufen und bin dann an der 14th Street direkt im Meatpacking District gelandet. Frueher wurden hier Unmengen an Tieren geschlachtet, heute befinden sich hier teure Modeboutiquen. Ich finde eine solche Veraenderung sehr interessant. Empfehlen kann ich auch den Besuch des Chelsea Markets, der sich an der 15th Street und 9th Avenue befindet. Archtitektonisch im Innern sehr speziell gestaltet und besondere kleine Shops haben sich hier angesiedelt.
Anschliessend bin ich durch den Stadtteil Greenwich gelaufen, der sich vor allem als sehr schoenes Wohnquartier anbietet und ziemlich ruhig ist. Im Washington Park gab es Musikanten, Blumen und Schachspieler.
New York hat fuer mich einen besonderen Vibe. Es ist ganz anders als Florida und ist meiner Meinung nach nicht das typische Amerika, das man (oder ich mir zumindest) sich so vorstellt. Es erinnert mich etwas an Beijing, vor allem wegen der Subway, die einerseits jener in Beijing ziemlich aehnlich, aber nicht so modern und viel unuebersichtlicher ist. New York ist durch seine verschiedenen Stadtteile sehr interessant und multikulturell. Neben Starbucks und anderen bekannten Marken, findet man hier vor allem biologische und vegetarische Lebensmittel, Wholefood Market ist eine sehr beliebte Kette. Daneben sieht Florida mit seinen riesigen Billboards und zahlreichen Fast Food Ketten ganz anders aus. New York ist irgendwie auch etwas europaeisch, es ist eine Mischung aus Allem und genau das macht New York so speziell und anziehend.
Peach hatte mir versprochen, dass wir abends Chinesisch kochen werden und dafuer in Chinatown einkaufen gehen. Aus diesem Grund machte ich mich dann zu Fuss auf die Suche nach Chinatown und Little Italy. Das Ergebnis war, dass ich die Broadway Street hinunterlief bis ich schliesslich so muede war, dass ich mich in ein Starbucks setzte und mir dieses neue Frappuccino namens “Coconut and Cream” mit Mocca Geschmack goennte und Postkarten schrieb.
Nach 17 Uhr beschloss ich dann, noch rasch zum Financial District zu fahren, wo ich auch sogleich den Ground Zero entdeckte. Leider war das Memorial Museum gerade geschlossen worden und so konnte ich nur zwei Betonkloetze im Aufbau bestaunen. Schliesslich traf ich mich dann um 18:30 Uhr mit Peach an der Canal Street, wo Chinatown begann und somit alle Souvenirlaeden mit billigem China-Ramsch waren. Wir besuchten den Hong Kong Supermarket, der mich so sehr an China erinnerte, dass es schon fast schmerzte: sie hatten alles, was man in China auch findet und sogar japanische und koreanische Produkte, so auch meine geliebten Melonen Glaces, die ich in Seoul gegessen habe.
Nachdem wir Unmengen an Esswaren eingekauft hatten, fuhren wir mit der Subway nach Queens (Astoria) zurueck, wo Peach fuer mich und sich selbst Xihongshichaojidan (Tomate und Ei) und eine Gemuesesuppe zubereitete.
Heute Morgen stand ich wieder um 9 Uhr auf, fuehlte mich jedoch ziemlich geraedert vom ewigen Herumlaufen und Tragen des schweren Rucksacks. Ich wartete auf Sophie, die mich heute begleitete. Gemeinsam fuhren wir zum suedlichsten Punkt Manhattens, dem Battery Park. Dort nahmen wir die Staten Island Ferry, die halbstuendlich gratis zwischen Manhatten und Staten Island verkehrt und in einiger Entfernung neben der Freiheitsstatue vorbeifaehrt. Das Wetter war sehr schlecht: auf der Faehre war es windig, bewoelkt und es regnete, was die Fotos nicht so gut erscheinen liess.
Kaum angekommen auf Staten Island, verliessen wir die Faehre und nahmen dieselbe einige Minuten spaeter wieder zuerueck. Wieder in Manhatten fuhren wir zum Times Square, da Sophie unbedingt Pizza essen wollte und mir Darcy eine Pizzeria namens Bella Vita am Broadway empfohlen hatte. Wir waren froh darueber, uns setzen zu koennen und im Warmen etwas essen zu koennen. Wir bestellten eine grosse normalen Margharita Pizza, die etwa 18 Dollar kostete und einfach nur riesig war (fast so gross wie unser kleiner Tisch). Geschmeckt hat sie natuerlich lange nicht so gut wie die richtigen italienischen, aber so schlecht war sie nicht.
Anschliessend fuhren wir zu United Nations, wo wir an einer englischen Fuehrung durchs Gebaeude teilnahmen, was doch ziemlich interessant war. Vatikan wird “Holy Sea” genannt. Es gibt 192 Laender und der Vatikan und Palaestina haben Beobachterstatus. Unsere Fuehrerin war Japanerin und sprach perfekt Englisch.
Danach trennten sich um 17 Uhr unsere Wege und ich machte mich auf die Suche nach neuen Schuhen. In einem Schuhladen mit Ausverkauf wurde ich mit einem Paar Converse fuendig. Etwas muehsam finde ich, dass man immer mit dem gewuenschten Schuh zu einem Verkaeufer muss und den dann um die richtige Groesse bitten muss.
Den Rest des Abends verbrachte ich damit, dass ich zum Rockefeller Center fuhr und mir ein Sunrise and Sunset Ticket fuer 32 Dollar kaufte, das mir erlaubt am Abend und dann morgen bei Tageslicht nochmals vorbeizugehen. Die Aussicht ist wirklich ueberwaeltigend bei Nacht und man hat einen perfekten Ausblick aus das Empire State Building. Anschliessend habe ich mir auch noch den Times Square bei Nacht angesehen und bin mit einem Frappuccino von Starbucks zurueck gefahren….
Mai 5th,2011
Allgemein |
Kommentare deaktiviert
Gestern stand der Besuch eines Flohmarktes auf dem Programm. Peach wohnt in einer 4er WG mit drei anderen Kunststundentinnen zusammen. Das Appartement ist eigentlich sehr grosszuegig und eher langgezogen. Es wollten alle (ausser Sumi, die noch nie da war) mitkommen, aber ausschlafen. Ich durfte im Wohnzimmer auf einer Luftmatraze uebernachten, was sehr bequem war. Leider wurde ich jedoch morgens bereits um 7 Uhr von den Sonnenstrahlen, die durchs Fenster fielen, geweckt. Die anderen (Peach, Sophie, Angel und Darcy) jedoch hatten ausschlafen wollen, was zu meinem Bedauern dazu fuerhte, dass wir erst mittags das Haus verliessen.
Mit der ueberirdischen Metro fuhren wir nach Brooklyn. In der Naehe der Manhatten Bridge am Meer gab es einen Freiluft-Flohmarkt mit allerlei Dingen. Es war zwar sehr interessant, aber gekauft habe ich mir nichts. Ausser einem riesigen Donut mit Zimt und einem spanischen Taco-aehnlichen Gericht, das allerdings besser aussah als es schmeckte. Nachdem wir etwas den Fluss genossen hatten, ging’s mit der Metro weiter zur Brooklyn-Bridge (Quartier Dumbo = Down under the Brooklyn Bridge), ueber die wir dann spazierten. Leider wird im Moment gerade ein Teil renoviert, weshalb die Aussicht teilweise etwas beeintraechtigt war. Auf der anderen Seite (Manhatten), begaben wir uns dann zum Ausruhen kurz in einen Starbucks.
Anschliessend ging’s mit der Metro weiter zum Union Square, wo wir einen Comic Laden und anschliessend den Buchladen “Strand” besuchten, der vor allem Secondhandbuecher fuehrt, was ich eigentlich eine sehr gute Idee finde. Auch in Jacksonville habe ich so einen Buchladen besucht, allerdings hatte jener wirklich nur gebrauchte Buecher und war wunderbar nach Themen geordnet. Es kam dann noch eine taiwanesische Kollegin von Peach hinzu und wir gingen dann zu dritt ins japanische Quartier, wo wir vor einem Bubble Tea-Geschaeft vier chinesische + taiwanesische Kolleginnen von Peach trafen. Taiwanesinnen und Chinesinnen scheint man gut auseinander halten zu koennen: die Taiwanesinnen hatten viel feinere Gesichtszuege, nicht so platte Gesichter und sahen alles in allem sehr huebsch und Modelhaft aus. Klar mag dies nicht fuer alle gelten, aber trotzdem.
Als Gruppe gingen wir dann etwas weiter in ein sehr kleines Restaurant, das ueber eine begrenzte Anzahl Sitzplaetze verfuegte (Durchmesser des Raumes in der Breite ca. 3 Meter) namens “Xi’an”. Ich bestellte Nudeln mit Gemuese, doch es war so scharf, dass meine Lippen danach noch lange brannten. Danach gingen Peach und ich uns noch einen Bubble Tea (warmer Schwarztee mit Zucker in einem Plastikbecher, in dem es zuunterst ganz viele Tapioka-Kugeln hat) kaufen und fuhren dann nach Hause.
Heute machte ich mich dann alleine auf Erkundigungstour, worueber ich ein wenig froh war, da ich mich gestern etwas geaergert habe, weil es so lange gedauert hat bis wir losgingen. Steht man morgens nicht frueh genug auf, so hat man dann nicht mehr viel Zeit um Sightseeing zu machen.
Um 9 Uhr verliess ich mit Darcy das Appartement, da sie zu einem Bewerbungsgespraech gehen musste. Ich nahm die Metro bis zum Time’s Square. Der Eindruck war ueberwaeltigend. Ueberall Leuchtreklamen und riesige Banner. Farbenfroh und lebendig. Gelbe Taxis am Laufband. Dieser Platz hat mir sehr gut gefallen! Ich besuchte unter anderem den M&M’s Store und den Toys ‘R Us, was auch ein besonderes Erlebnis war.
Danach machte ich mich auf die Suche nach dem Hello Kitty-Pulli, den Peach und Sophie haben, doch in keinem der “Forever 21″-Shops gab es ihn noch, was mich etwas enttaeuschte. Ich fuhr dann zur 5th Avenue, an der sich ein teurer Laden neben den anderen reiht. Im Lindt-Shop erhielt ich sogar eine Erdbeer-Kugel. Ich besuchte auch noch kurz die Public Library und setzte mich kurz im Bryant Park. Der Bryant Park ist meiner Meinung nach eigentlich kein Park, sondern eher ein PLatz mit Baeumen und unzaehligen Tischen und Stuehlen, wo man sich gut einmal ausruhen kann.
Um ehrlich zu sein, fand ich die 5th Avenue alles andere als spektakulaer. Ich passierte unter anderem das Rockefeller Centre, das ich dann einmal noch besteigen will und traf dort noch auf einen Lego Shop. Ich lief weiter bis zum Beginn des Central Park (ca. 52nd Street) und ging dort noch kurz in den unterirdischen Apple Store. Anschliessend fuhr ich wieder zum Rockefeller Center zurueck und geriet dort ins unterirdische Shopping Center, wo ich einen Starbucks entdeckte. Dieser pries ein neues Getraenk an: ein Frappuccino mit Kokosnuss Geschmack. Als ich dieses jedoch bestellen wollte (viel Auswahl habe ich ja sonst nicht, da ich Kaffee nicht mag), sagte mir der Barista, dass es dieses erst ab morgen gaebe. Daraufhin beschloss ich ein Strawberry Frappuccino zu nehmen. Der Barista meinte jedoch so, dass es auch noch was anderes gaebe als immer nur Strawberry Frappuccino. Ich erklaerte ihm, dass ich Kaffee nicht mag. Da bot er mir doch tatsaechlich an, er koenne mir einen Chocolate Cookie Frappuccino machen. Dies sei seine eigene Kreation und wenn ich es nicht moege, koenne er mir was anderes machen. Er berechnete mir den Preis eines Kaffees, was ungefaehr 3.60 Dollar kostete und somit guenstiger war als ein normales Frappuccino. Es schmeckte echt gut und erinnerte mich an Stracciatella.
Anschliesend machte ich mich noch auf die Suche nach dem japanischen Quartier in der Naehe des Union Square, da ich dieses gestern nur beim Eindunkeln gesehen hatte. Um 20 Uhr machte ich mich dann endlich auf den Rueckweg, da es schon langsam dunkel wurde…
Mai 3rd,2011
Allgemein |
Kommentare deaktiviert
Ich bin nun bereits in New York angekommen, an der letzten Destination meiner Ferien bevor es wieder zurueck in die Schweiz und an die Arbeit geht.
Um 15 Uhr fuhr mich Sergio an den Flughafen, wo ich recht schnell die Sicherheitskontrolle durchquerte; hierbei musste ich jedoch sogar die Schuhe ausziehen, dies war so vorgeschrieben. Was mich etwas geaergert hatte, war, dass ich fuer mein aufgegebenes Gepaeckstueck 25 Dollar bezahlen musste. Ich hatte eigentlich erwartet, dass dies bereits inklusive waere. Der Flughafen von Jacksonville war recht gross. Ich kaufte mir ein Veggie Sandwich und um 17:35 Uhr ging dann auch schon mein Flug mit Delta Airlines. Da es ein Inlandflug war, war das Flugzeug sehr klein. Ausnahmsweise gab es einen alten Stewardess und eine eher aeltere Stewardess. Normalerweise sind die Flugbegleiter alle ja sehr jung.
Eigentlich waere mein Sitzplatz am Fenster in der 6. Reihe gewesen, doch da ein Paerchen nicht zusammen sitzen konnte, wechselte ich freiwillig mit ihm. So sass ich dann neben einem ca. 40-50 jaehrigen New Yorker Ex-Polizist. Dieser begann nach dem Abflug mit mir zu sprechen und weil ich einen Reisefuehrer las, gab er mir dann alle moeglichen Tipps. Sein Kolleg (auch ein Ex-Cop) half ihm dabei. Ich bin immer wieder ueberrascht, wie einfach man mit Amerikanern ins Gespraech kommt. Am Morgen war ich mit Sergio in Jacksonville Downtown bei einem kleinen Markt unter der Autobahnbruecke am Fluss und wir hatten seinen Hund Duke dabei. Immer wieder zwischendurch hielten Leute an und sprachen uns an wegen Duke. Ich glaube, das wuerde bei uns nicht so schnell passieren.
Erstaunlicherweise landete unser Flugzeug frueher als geplant in New York La Guardia und ich nahm mir ein Taxi. Mein Taxifahrer schien Inder zu sein. Fuer 15 Dollar fuhr er mich an die Broadway & 30th Street, wo ich mich auf die Suche nach Peachs Appartement machte. Sie wohnt zusammen mit drei anderen Maedchen in einer eher altmodischen Plaettliboden-Wohnung, die aber sehr gemuetlich und kuenstlerisch eingerichtet ist. Ich habe Peach mal an einem Metal-Konzert in Beijing kennen gelernt und sie hat mir angeboten, falls ich jemals nach New York kommen wuerde, dann koenne ich bei ihr wohnen. Sie ist eine sehr aufgedrehte Person.
Die vergangenen Tage habe ich ja in Jacksonville bei Sergio verbracht. Waehrend der ganzen Zeit durfte ich sein Zimmer benutzen und er schlief auf dem Sofa. Wir haben uns eigentlich gut verstanden und sind uns nicht auf die Nerven gegangen, worueber ich doch froh war, da es was anderes ist, sich so wiederzusehen als in Beijing, wo alles fuer uns beide neu war. Wir haben Verschiedenes unternommen:
- am Mittwoch fuhren wir nach St. Augustine, der aeltesten Stadt Amerikas. Diese war zu meiner Ueberraschung sehr klein, aber touristisch. Es hat eine bekannte Strasse, an der sich eine grosse Anzahl Restaurants und kleine Shops befinden. Die Haeuser sind sehr huebsch. Am Abend gingen wir ins Kino “Limitless” schauen.
- am Donnerstag besuchten wir den Zoo, welcher mir wirklich sehr gut gefallen hat. Die Tiere haben einen grossen Auslauf und viele sind in der freien Natur in Gehegen und nicht in Kaefigen. Der gesamte Park ist sehr schoen gestaltet und ich konnte viele Tiere von Nahem betrachten. Es gibt verschiedene Gebiete, je nach Kontinent ausser Europa.
- am Freitag gingen wir zuerst an die Graduation an seiner Universitaet, weil eine Kollegin den Abschluss hatte. Es war eine sehr amerikanische Erfahrung, wie man sie aus Filmen oder Serien wie One Tree Hill kennt. Anschliessend erkundigten wir noch etwas seine Universitaet und besuchten dann den Strand von Jacksonville. Anschliessend das Fest “World of Nations”, wo es Staende mit Informationen und landestypischem Essen von ca. 40 Laendern hatte. Beim Eingang erhielt man einen Papierpassport und bei jedem Land konnte man sich dann einen Stempel in den Pass machen lassen. Am Abend gingen wir dann noch mit zwei Kolleginnen von ihm ins Kino “African Cats” schauen. Ich wusste gar nicht, dass Disney auch Natur-Filme macht. In diesem Kino erlebte ich dann, wie riesig die Popcorntueten sein koennen…
- Heute fuhren wir Downtown, wo er mir einen Buchladen zeigte, der Secondhandbuecher nach Themen geordnet fuerhte. Anschliessend besuchten wir einen Markt am Fluss unterhalb der Autobahn.
Die ganze Zeit waren wir mit dem Auto unterwegs. Eigentlich finde ich dies ueberhaupt nicht toll, aber es gab praktisch keine andere Moeglichkeit, da der oeffentliche Transport wirklich sehr schlecht ausgebaut ist. Das finde ich sehr schade. Etwas schade fand ich auch, dass bei amerikanischen Familien die ganze Zeit der Fernseher laeuft…
Mai 1st,2011
Allgemein |
Kommentare deaktiviert
Der Morgen begann damit, dass ich bereits um 5:45 Uhr aufstand und mein Zeug machte und aus dem Hostel auscheckte. An der Washington and 9th wartete ich dann auf meinen Bus, der mich nach Miami Downtown bringen sollte. Der Bus kam 6:50 Uhr und als ich einstieg mit meinem schweren Koffer winkte mich ein ca. 40 jaehriger Schwarzer zu sich. Da dies die besten Plaetze zum Sitzen mit einem Koffer waren und alle anderen sonst besetzt waren, setzte ich mich neben ihn.
Dieser Typ fragte mich dann gleich, woher ich komme und zeigte mir auf seinem iPhone ne Menge Fotos mit auslaendischen Frauen, die er an South Beach kennen gelernt hat (er wohnt dort). Er begann dann zu singen “I’m too sexy for South Beach” und nannte mich Byoncee. Uns gegenueber sassen zwei andere, eher juengere Typen, die grinsten, mich zu bemitleiden schienen und uns zuhoerten. Und ein weiterer, schraeger Typ sass mir gegenueber und mischte sich in unser Gespraech ein.
Na ja, in solchen Situationen (das hoert sich an, als ob ich schon viele gehabt haette) versuche ich immer zu lachen. Er wollte dann auch ein Foto mit mir machen, legte mir seinen Arm um die Schultern und gab mir schliesslich noch einen Kuss auf die Haare und meinte, ich sei nun gesegnet (blessed). An der Endstation “Government Center” angekommen, gab er mir dann noch einen Schmatzer auf die Wange zum Abschied…
Manchmal frage ich mich echt, warum ich immer an so schraege Typen gerate!
Jedenfalls machte ich mich dann auf den Weg zur Metrorail Station und loeste ein Ticket fuer zwei Dollar und fuhr Northbound bis zur Tri-Rail Station. Scheinbar ist der Norden von Miami nicht besonders sicher. Dort angekommen dachte ich eigentlich, dass ich den Bahnhof Amtrak gleich sehen sollte, doch ich konnte nichts erkennen, weshalb ich zwei Bahnangestellte des Tri-Rail anquatschte. Diese waren echt hilfsbereit und erklaerten mir den Weg und riefen mir sogar nach, als ich erst in die falsche Richtung laufen wollte.
Nach ein paar Gehminuten hatte ich dann auch schon den Bahnhof erreicht, der den Namen Bahnhof eigentlich gar nicht verdient hat: ein ziemlich grosser Haus mit einer Bahnhofshalle, aehnlich wieder wie an einem Flughafen wo es so was wie einen Warteraum gibt und einen Ticketschalter. Ich versuchte mein Ticket, das ich im Voraus bereits uebers Internet gekauft hatte, am Selbstbedienungsautomat auszudrucken, doch das funktionierte nicht, weshalb ich zur Dame am Schalter ging.
Irgendwann gegen 8:30 Uhr wurde dann die Tuere geoffnet, unsere Tickets kontrolliert und wir wurden ins freie gelassen, wo wir zum gleich anschliessenden Perron laufen konnten. Unser Zug stand bereits da. Von aussen sah er etwas wie ein Vorkriegsmodell aus, das naechstens auseinander faellt. Bei der ersten Tuere wartete ein Kondukteur, der mir dann zu verstehen gab, dass ich einen Waggon weitergehen muss, da nicht jeder Waggon gleich weit faehrt. Beim naechsten Waggon angekommen erhielt ich zusaetzlich noch einen kleinen Zettel mit der von Hand geschriebenen Nummer 4 drauf. Dies sei mein Sitzplatz.
Der Zugangestellte, der am Waggoneingang stand hob mir sogar den Koffer hoch, da sich der Eingang ca. 1m ueber dem Boden befand. Das fand ich sehr zuvorkommend. Von innen sah der Zug eher wie die erste Klasse bei uns aus; lange nicht so modern, aber breite, weiche Sitze, die man auch nach hinten wie im Flugzeug herunterlassen konnte und zwei auf jeder Seite des Ganges alle in Fahrtrichtung schauend. Ich war zuhinterst platziert worden und sass neben einer pensionierten Dame, Grace. Der Rest des Zugabteils war praktisch leer. Spaeter stellte sich heraus, dass die spaeter zugestiegenen Fahrgaeste dann den Waggon “auffuellten”. So ist es natuerlich praktischer wegen dem Gepaeck.
Grace, eine sehr nette Dame aus Miami, wollte ihre 20 Jahre aeltere Schwester in der Naehe von Orlando fuer ein paar Tage besuchen gehen. Sie begleitete mich deshalb bis kurz nach Orlando bis zur Station Winter Park. Wir unterhielten uns praktisch waehrend der ganzen Fahrt, was sehr interessant war. Sie erzaehlte mir von ihrem Leben, ihrem Mann, der urspruenglich aus Kuba kommt, Miami und ausserdem, dass es eine Abstimmung darueber gegegeben hatte, ob eine Schnellzuglinie auf einer kurzen Strecken irgendwo zwischen Jacksonville und Miami gebaut werden soll. Leider kam dies dann nicht zu Stande, da der Gouverneur dafuer zu viel Geld haette ausgeben muessen. Deshalb besteht jetzt immer noch nur diese eine Strecke, wo der Zug ziemlich oft anhaelt. Zudem gibt es zeitweise nur ein oder zwei Geleise, so dass ein entgegenkommender Zug manchmal warten muss.
Unser Zug fuhr puenktlich um 8:40 Uhr los. Leider… stoppte der Zug dann zwischendurch zweimal ohne Vorankuendigung und blieb dann 5 bis 15min einfach mitten im Nirgendwo stehen. Beim zweiten Mal kam dann der Zugchef vorbei und informierte uns, dass irgendwas kaputt sei und sie deswegen nicht weiterfahren koennen und sie erst die Bedienungsanleitung lesen muessen. Er sagte wirklich: “They first have to read the manual!” Ich konnte mich kaum halten vor Lachen und auch Grace, die zwischendurch immer wieder ihre Schwester telefonisch informierte, musste dabei lachen als sie ihrer Schwester mitteilte, was passiert war.
Irgendwann setzte sich unser Zug dann endlich wieder in Bewegung (wann immer er stand, setzte die Klimaanlage und das Licht aus und es begann warm zu werden im Zug), fuhr jedoch nur im Schritttempo weiter waehrend ca. 20 Minuten und hielt dann ploetzlich wieder mitten im Nirgendwo an. Nach einer Weile (es war schon fast stickig im Zug und mittlerweile war unser Zug schon etwa eine Stunde verspaetet) fuhr unser Zug dann ploetzlich eine kurze Strecke rueckwaerts und ploetzlich stand etwa 10m entfernt von uns zwei Zugvorderteile (Engines) auf einem anderen Gleis. Eine der Engines wurde dann abgekoppelt und und schliesslich vor unseren Zug gepflanzt. Unser Zugchef hatte uns dann noch informiert, dass dies nun die Loesung sei. Dabei erschien er mir mehr wie ein Kollege als ein Angestellter der Bahn.
Grace und ich fanden das Ganze recht lustig und hatten ne gute Zeit. Sie liess mich sogar zwei Mal Sergio anrufen, den ich ja in Jacksonville treffen sollte, damit ich ihn ueber die Situation informieren konnte. Normalerweise haette ich mich wohl ziemlich ueber so eine Verspaetung geaergert, aber wenn man in den Ferien ist, ist das irgendwie nur halb so schlimm.
Nachdem nun die neue Engine an unser Zugvorderteil gekoppelt worden war, fuhr unser Zug endlich normal weiter. Eigentlich hatte ich ja gehofft, der Zug koennte dann die Verspaetung wieder aufholen, doch nichts dergleichen geschah, sondern ab und zu hielt er auch noch an den naechsten Station extrem lange – laenger als noetig. Grace verliess dann schliesslich gegen 17 Uhr den Zug, obwohl sie bereits um 14:30 Uhr haette dort sein sollen.
Den Rest der Zugfahrt verbrachte ich dann damit, mit meinem neuen Nachbar, der auf der anderen Seite des Ganges sass, zu plaudern. Waehrend der Fahrt hatte mir Grace ausserdem noch eine Banane und selbstgebackenes Bananenbrot geschenkt. Und der Mann neben mir (um die 50 Jahre), Steve, gab mir eine Flasche Wasser und wollte mir sogar ein Sandwich schenken. So kamen wir dann ins Gespraech und es entstand eine nette Unterhaltung daraus. Er reiste mit seiner 94 jaehrigen Mutter von etwas oberhalb Miami nach New York. Er moechte eigentlich fliegen, weil die Fahrt dauert um die dreissig Stunden, aber sie will partout nicht. Ich habe ihm schliesslich auch Schoggi geschenkt, weil wir uns noch ueber Schokolade unterhalten haben und ich ihn mochte. Er hat sich sehr gefreut und will die Ragusa-Tafel mit nach Hause nehmen und auch seiner Familie zum Probieren geben.
Irgendwo weiter vorne im Zug gab es auch einen Restaurant-Waggon, doch ich bin nie hingegangen, aber mir kamen immer Leute entgegen, die eine Kartonschachtel in den Haenden hielten mit Esswaren und Getraenken drin.
Als wir dann endlich in Jacksonville eintrafen, war es bereit 20:15 Uhr. Unser Zug hatte somit eine Verspaetung von sagenhaften 3 Stunden! Sergio war zu dieser Zeit noch an einer Veranstaltung und konnte mich deswegen nicht abholen kommen. Ich sollte also seine Mutter anrufen, doch bei ihr erreichte ich nur die Combox. Per SMS kontaktierte ich dann wieder ihn und er organisierte dann, dass mich seine Mutter ca. 15 Minuten spaeter abholen kam.
Eine kleine, sehr aufgestellte und enthusiastische Frau erwartete mich und fuhr mich dann in den noerdlichen Teil von Jacksonville, wo sie in einem einstoeckigen “Blech”haus im “Ghetto-Gebiet” wohnen zusammen mit ihrem kleinen Hund Duke. Nach einer Weile erschien dann auch Sergio und etwas spaeter ging ich auch schon ins Bett, weil ich so muede war.
April 26th,2011
Allgemein |
Kommentare deaktiviert
So viel gibt es heute nicht zu berichten. Ich teile derzeit das 8er Zimmer mit drei braungebrannten, blonden Schwedinnen, die am Ende ihrer 6 monatigen Weltreise sind.
Eigentlich wollte ich ja nach Little Havana gehen in Miami Downtown, doch als ich am Morgen aufstand und das Wetter so wunderschoen war, beschloss ich, etwas dem Strand entlang zu laufen, in der Hoffnung den Ort zu finden, an dem wohl die CSI Miami Episoden gedreht werden. So lief ich rund zwei Stunden noerdlich dem Strand entlang – mal auf dem Beach Walk, mal im Sand und mal im Meer. Die Sonne brannte richtiggehend herunter und obwohl ich mich mit meinem Schal zu schuetzen versuchte, bin ich immer noch rot und einige Hautflecken tun immer noch sehr weh. Ueberall waren Leute am Baden oder Suennelen. Die meisten Hotels hatten eigene Liegestuehle und ein Haeuschen, wo man Getraenke kaufen konnte. Dementsprechend liefen die Hotel Boys in weissen Kleidern herum. Zwischendurch hatte es immer wieder mal so ein Haeuschen der Badeaufsicht.
Nach zwei Stunden sah die Umgebung immer noch genau gleich aus – Strand, Meer und Hotels und so drehte ich langsam mal um. Zu meinem Entsetzen musste ich erkennen, dass ich von der 9th Street bis zur 55th Street gelaufen war. Mittlerweile war es schon fast Mittag und die Sonne brennte noch mehr, weshalb ich immer wieder mal im Schatten anhalten musste, weil ich so schnell erschoepft war.
Endlich wieder am Ocean Drive angekommen, begab ich mich ins Starbucks, wo ich mir ein Sandwich und ein Erdbeer Smoothie genehmigte. Vom Getraenk war ich allerdings masslos enttauescht. Es schmeckte bloss nach Banane und sonst nach gar nichts. Es war in diesem Sinne nicht mal einleckerer Banenen Smoothie. Das Sandwich hingegen war echt lecker.
Den Rest des Tages verbrachte ich etwas mit Lesen (ich finde “Eat Pray Love” schrecklich langweilig und langatmig, lese es aber trozdem fertig, weil ich’s mir schliesslich gekauft habe), unter anderem am Strand, wo ich dann auch meinen Zimmerschluessel verlor (10 Dollar Depot ade) und lief etwas an der Washington Avenue herum und knipste ein paar Art Deco Style Haeuser.
Da ich morgen frueh aufstehen muss, um um 7 Uhr den Bus zu nehmen, der mich zur Metrorailstation und dann zum Amtrak Bahnhof bringt, gehe ich nun etwas frueh ins Bett.
Hier noch einige Dinge, die mir aufgefallen sind:
- Autofahrer in Miami sind recht angenehm, sie fahren nicht wie die Wilden und geben auch mal einem Fussgaenger den Vortritt.
- In einigen Bussen hat es wie eine Waeschelinie, an der man ziehen kann, wenn man Halt verlangen moechte.
April 26th,2011
Allgemein |
Kommentare deaktiviert
Auch diese Nacht habe ich nicht besonders gut geschlafen – es ist in unserem Zimmer ziemlich kalt und deswegen wachte ich wohl ab und zu auf. Um 8 Uhr stand ich dann auf, weil ich das gratis Fruehstueck zwischen 7 und 9 Uhr nicht verpassen wollte. Es bestand aus zwei Scheiben Toast (moeglicherweise koennte man sich auch mehr nehmen), Butter, Apfel oder Gemischtkonfituere, Orangensaft oder Kaffee und so Flakes mit Milch. Ganz nett, aber saettigt halt nicht so gut.
Die Lobby meines Hostels ist ganz stylisch, deswegen nennt es sich ja auch Decowalk Hostel. Sehr moderne Sessel und Sofas und eine kleine Bar und natuerlich einen Flachbildfernseher, wo man die Basketball Playoffs verfolgen kann (Miami gegen Philadelphia lief heute). Auch in meinem Zimmer hat es einen Flachbildfernseher, wofuer auch immer. Das Hotel befindet sich auf der zweiten Etage direkt am Ocean Drive am beruehmten Miami South Beach. Entlang dem Ocean Drive gibt es unzaehlige Bars und Restaurants, die Drinks servieren und es ist vor allem ein sehen und gesehen werden; so heulen haeufig mal die Motore eines tollen Autos auf. Die Lage ist somit fuer Partygaenger und Sonnenhungrige genau richtig.
Apropos Sonne: Ich habe mir leider zusaetzlich zu meiner Zeit in den Everglades noch einen schlimmeren Sonnenbrand eingefangen. Meine Haut an den Armen ist richtig heiss und schmerzt. Ich habe mich zwar eingecremt, aber vermutlich nicht gut genug oder die Sonneneinstrahlung ist einfach zu stark hier. Jedenfalls sehe ich nun wie so ein typischer Tourist aus und moechte am liebsten Morgen gar nicht mehr raus, da sich der Sonnenbrand sicher sonst nur noch verschlimmert.
Nach dem Fruehstueck mietete ich mir fuer 15 Dollar ein Velo von meinem Hostel. Leider war der Sattel viel zu tief eingestellt, aber was soll’s. Zuerst kurvte ich dem Ocean Drive entlang den Gebaeuden zu, die mir irgendwie von CSI Miami bekannt vorkamen. Der Strand ist eigentlich nichts besonderes. Anschliessend machte ich mich auf den Weg nach Miami Downtown. Ich benoetigte etwa eine Stunde, um entlang dem Highwaz ueber zwei Bruecken von Miami South Beach zu Miami Downtown zu gelangen. Zwischen diesen beiden Orten hat es noch so kleinere Inselchen, auf denen es schicke Villen mit Privatyachten hat.
In Miami Downtown angekommen hielt ich mich links (suedlich), da mir die Hostelfrau vom Norden abgeraten hatte. Ich fuhr ungefaehr dem Meer entlang bis nach Brickell und gelangte so durch den Financial District. Ich finde architektonisch besondere Hochhaeuser irgendwie faszinierend. Unterwegs hielt ich noch bei Bayside, einem typischen Touristeneinkaufsviertel. Hier besuchte ich auch zum ersten Mal den Starbucks. Ich bestellte einen Strawberry Frappuccino Tall fuer 4.25$ und die Barista fragte mich doch tatsaechlich, welchen Namen ich meinem Getraenk geben moechte. Als ich nur voellig verwirrt aus der Waesche guckte, meinte sie, meinen eigenen Namen. Zu meiner Ueberraschung schrieb sie meinen Namen komplett richtig auf! Das Getraenk sah irgendwie etwas anders aus als dasjenige aus der Schweiz.
Ich vermute mal, dass die meisten Geschaefte geschlossen waren weil heute Sonntag ist, aber irgendwie hat mich das trotzdem erstaunt und ehrlich gesagt bin ich von Miami etwas enttaeuscht. Ich habe es mir irgendwie spannender vorgestellt. Vermutlich truegt der Schein bei CSI Miami. Waehrend der Fahrt durch Miami Downtown sind mir zudem unzaehlige Ideen fuer neue Todesfaelle bei CSI Miami gekommen… XD
Gegen 14 Uhr machte ich mich dann wieder auf den Weg zurueck, was etwas laenger dauerte, da ich Gegenwind hatte. Ich fuhr rasch zum Hostel zurueck und machte mich dann auf den Weg zum napoletanischen Restaurant ” La Bufala”, das ich auf der Fahrt gesehen hatte. Unterwegs traf ich noch auf einen Supermarkt. Einige der Gemuesesorten wurden die ganze Zeit mit Wasser bespritzt und irgendwie konnte ich nirgendwo so eine Maschine zum Abwaegen entdecken. Im italienischen Restaurant bestellte ich mir dann auf Italienisch eine Pizza Margharita. Na ja, um ehrlich zu sein war sie ein Abbild einer amerikanischen Version einer italienischen Pizza: sie schmeckte zwar italienisch, hatte aber einen voll dicken Rand und irgendwie schwamm der Belag in der Mitte (war fluessig) und der Mozzarella war auch nicht optimal verteilt. Ich war etwas enttaeuscht, da doch alle Angestellten Italienisch zu sprechen schienen.
Danach fuhr ich wieder zurueck zum Hostel und schnappte mir mein Buch und ging etwas an den Strand, wo ich aber nicht allzu lange blieb wegen meinem schmerzenden Sonnebrand. Das Hostel hat auch eine Dachterrasse wo ich es mir bis zum Eindunkeln noch gemuetlich machte. Auch heute werde ich wohl wieder frueh ins Bett gehen, da ich ziemlich erschoepft bin. Morgen will ich Miami South Beach erkunden und eventuell noch nach Miami Downtown fahren mit dem Bus nach Little Havana…
April 25th,2011
Allgemein |
Kommentare deaktiviert